Die Anstalt: Wie schafft man es, nach oben zu treten?

Auf der Republica 2026 hat das Team der „Anstalt“ im ZDF über seine Arbeit gesprochen. Mit dabei waren Redakteur und Headautor Dietrich Krauß und die Kabarettisten und Autoren Claus von Wagner, Maike Kühl und Max Uthoff.

Sie sprechen darüber, wie sie auf Themen kommen, wie sie sie recherchieren, mit wem sie sprechen, wie sie sie aufbereiten und wie sie mit Kritik umgehen. Interessant daran ist ihre Recherche, denn ihre Satire beruht wie wenige andere Formate darauf.

Ein sehenswerter Talk, wenngleich sich die Männer m.E. etwas viel Raum nehmen.

Wie Israels Regierung Einfluss auf den ESC nimmt

Weil Israel beim ESC teilnehmen darf, boykottieren in diesem Jahr fünf Sender den Wettbewerb: die aus Spanien, den Niederlanden, Slowenien, Irland und Island. Es geht vor allem um das Vorgehen Israels im Gaza-Streifen, aber auch um Vorwürfe, Israel habe das Abstimmungsergebnis manipuliert.

Für diese Vorwürfe hat die New York Times gerade neue Details und Belege veröffentlicht. Ich habe die für Corso im Deutschlandfunk eingeordnet.

Artikel der New York Times zum politischen Einfluss

Artikel der New York Times zur Möglichkeit, die Abstimmung zu manipulieren

Verleger und Sender fordern neue KI-Regeln

Presse und Rundfunk fordern faire Rahmenbedingungen für eine vielfältige Informations- und Medienlandschaft im Zeitalter künstlicher Intelligenz. Mit dabei ist der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Mit dessen Leiter Politik, Helmut Verdenhalven, habe ich im Deutschlandfunk darüber gesprochen.

Umstrittener Begriff: umstritten

Medien nutzen in Berichten gerne den Begriff „umstritten“, weil sie damit schnell einen Konflikt andeuten können. Aber umstritten sollte in der Demokratie doch eigentlich das meiste sein, warum sollte man den Begriff also für Alltägliches nutzen? Andererseits: Einige Sachen sind in der Demokratie ja eigentlich nicht umstritten, so was wie Menschenrechte zum Beispiel.

Wegen der inflationären Verwendung habe ich mir den Begriff mal für den Sprachcheck „Sagen und Meinen“ im Deutschlandfunk angesehen.

Verdachtsberichterstattung im Fall Ulmen: Wie Medien berichten können

Nachdem der „Spiegel“ am Donnerstag Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes veröffentlicht hatte, blieb es bei anderen Medien lange ruhig. Ich habe im Deutschlandfunk erklärt, warum – und wie die Medien damit umgegangen sind.

Zu viel, zu wenig Kontext, zu irreführend: Kritik an Trump-Berichterstattung

Seit über einem Jahr beherrscht US-Präsident Donald Trump nicht nur die USA, sondern auch die Medienberichterstattung – auch hier bei uns. Kein Tag, in dem es nicht um ihn geht. In der Branche wird diskutiert, ob Trumps Handeln und die Geschehnisse in den USA richtig beschrieben und eingeordnet werden. Ich habe im Deutschlandfunk die Diskussion zusammengefasst.