In der Berichterstattung über die Angriffe Israels und der USA auf den Iran fallen oft die Begriffe „Militärschlag“ und „Luftschlag“. Beide sind problematisch – aus verschiedenen Gründen. Das habe ich im Deutschlandfunk kommentiert.
Zu viel, zu wenig Kontext, zu irreführend: Kritik an Trump-Berichterstattung
Seit über einem Jahr beherrscht US-Präsident Donald Trump nicht nur die USA, sondern auch die Medienberichterstattung – auch hier bei uns. Kein Tag, in dem es nicht um ihn geht. In der Branche wird diskutiert, ob Trumps Handeln und die Geschehnisse in den USA richtig beschrieben und eingeordnet werden. Ich habe im Deutschlandfunk die Diskussion zusammengefasst.
Wenn Beamte töten
In den USA passiert das: Dort haben Mitarbeiter der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE zwei Menschen getötet. Zuerst Renée Good, dann Alex Pretti. Wenn Medien für die Täter den Begriff „Beamte“ nutzen, weckt das falsche Assoziationen, habe ich im Deutschlandfunk kommentiert.
Tötung von Renee Good: Wie sich „alternative Fakten“ durchsetzen
Über die tödlichen Schüsse eines ICE-Beamten auf eine Frau in Minneapolis kursieren viele Falschinformationen. Viele glauben solche „alternativen Fakten“ dennoch, sagt die Politologin Jeanette Hofmann – aus Loyalität zu bestimmen Politikern.
Ich habe mit ihr im Deutschlandfunk gesprochen.
taz stellt wochentägliche Printausgabe ein: Mutiger Schritt in die Zukunft
Die Berliner Tageszeitung taz gibt es ab heute unter der Woche nicht mehr gedruckt zu kaufen. Sie hat ihre letzte wochentägliche Printausgabe veröffentlicht.
Darüber habe ich heute früh im Deutschlandfunk berichtet – und am Abend auch kommentiert.
Rundfunkurteil: Gericht gibt Beitragszahlern nur geringe Chancen auf Erfolg
Darf ich den Rundfunkbeitrag verweigern, wenn ich das Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio für einseitig und unausgewogen halte? Das Bundesverwaltungsgericht hat heute entschieden, dass Beitragszahler grundsätzlich vor Gerichten dafür klagen dürfen. Die Hürden dafür hat es aber sehr hoch gelegt. Die Entscheidung habe ich im Deutschlandfunk kommentiert.
Eurovision Song Contest: Abstimmung über Israels Teilnahme verschoben
Die Waffenruhe im Gazastreifen und die Rückkehr der Hamas-Geiseln haben auch Auswirkungen auf den Eurovision Song Contest, das größte Musikevent der Welt.
Den wollten im nächsten Mai in Wien mehrere europäische Sender boykottieren, falls Israel teilnimmt – wegen dessen Vorgehen im Gazastreifen. Um das zu verhindern, hatte der ESC-Veranstalter für November eine Sondersitzung angesetzt – die jetzt aber abgesagt.
Grimme Online Award: Protest auf offener Bühne
In Essen sind gestern die Grimme Online Awards vergeben worden. Damit wird herausragende Publizistik im Netz ausgezeichnet. Aber auf der Bühne brach sich ein Konflikt Bahn, der schon länger im Hintergrund schwelt – und der auch noch größere Folgen für das Grimme-Institut haben könnte. Es geht um die Aberkennung eines Preises für Medienjournalismus durch einen Grimme-nahen Verein. Darüber habe ich im Deutschlandfunk berichtet.
Ein Familiendrama ist kein Drama, sondern Kriminalität
Ein „Drama“ oder eine „Tragödie“ kennen wir aus dem Theater. Das meinen Medien aber nicht, wenn sie von einem Familiendrama oder einer Familientragödie sprechen. Dann geht es um Straftaten – meist, wenn ein Mann Familienmitglieder tötet, etwa seine Eltern, seine Frau oder Ex-Frau und die eigenen Kinder oder die Kinder der Frau. Nicht selten tötet sich der Täter anschließend selbst.
Wie problematisch die Verwendung der Begriffe in Medien ist, habe ich für den Deutschlandfunk notiert.
Pentagon will Medienberichterstattung kontrollieren
Das Pentagon verlangt künftig, dass akkreditierte Reporter ihre Berichte vor Veröffentlichung genehmigen lassen. Ob das als staatliche Zensur gewertet wird, könnte vor dem Supreme Court entschieden werden, meint Hendrik Ohnesorge von der Universität Bonn. Ich habe mit ihm für den Deutschlandfunk gesprochen.