Umstrittener Begriff: umstritten

Medien nutzen in Berichten gerne den Begriff „umstritten“, weil sie damit schnell einen Konflikt andeuten können. Aber umstritten sollte in der Demokratie doch eigentlich das meiste sein, warum sollte man den Begriff also für Alltägliches nutzen? Andererseits: Einige Sachen sind in der Demokratie ja eigentlich nicht umstritten, so was wie Menschenrechte zum Beispiel.

Wegen der inflationären Verwendung habe ich mir den Begriff mal für den Sprachcheck „Sagen und Meinen“ im Deutschlandfunk angesehen.

Verdachtsberichterstattung im Fall Ulmen: Wie Medien berichten können

Nachdem der „Spiegel“ am Donnerstag Vorwürfe der Schauspielerin Collien Fernandes veröffentlicht hatte, blieb es bei anderen Medien lange ruhig. Ich habe im Deutschlandfunk erklärt, warum – und wie die Medien damit umgegangen sind.

Zu viel, zu wenig Kontext, zu irreführend: Kritik an Trump-Berichterstattung

Seit über einem Jahr beherrscht US-Präsident Donald Trump nicht nur die USA, sondern auch die Medienberichterstattung – auch hier bei uns. Kein Tag, in dem es nicht um ihn geht. In der Branche wird diskutiert, ob Trumps Handeln und die Geschehnisse in den USA richtig beschrieben und eingeordnet werden. Ich habe im Deutschlandfunk die Diskussion zusammengefasst.

Tötung von Renee Good: Wie sich „alternative Fakten“ durchsetzen

Über die tödlichen Schüsse eines ICE-Beamten auf eine Frau in Minneapolis kursieren viele Falschinformationen. Viele glauben solche „alternativen Fakten“ dennoch, sagt die Politologin Jeanette Hofmann – aus Loyalität zu bestimmen Politikern.

Ich habe mit ihr im Deutschlandfunk gesprochen.

taz stellt wochentägliche Printausgabe ein: Mutiger Schritt in die Zukunft

Die Berliner Tageszeitung taz gibt es ab heute unter der Woche nicht mehr gedruckt zu kaufen. Sie hat ihre letzte wochentägliche Printausgabe veröffentlicht.

Der Titel der letzten werktäglich gedruckten taz. 🎉 Uns gibt es natürlich weiterhin digital auf taz.de

taz (@taz.de) 2025-10-17T06:01:18.060Z

Darüber habe ich heute früh im Deutschlandfunk berichtet – und am Abend auch kommentiert.

Rundfunkurteil: Gericht gibt Beitragszahlern nur geringe Chancen auf Erfolg

Darf ich den Rundfunkbeitrag verweigern, wenn ich das Programm von ARD, ZDF und Deutschlandradio für einseitig und unausgewogen halte? Das Bundesverwaltungsgericht hat heute entschieden, dass Beitragszahler grundsätzlich vor Gerichten dafür klagen dürfen. Die Hürden dafür hat es aber sehr hoch gelegt. Die Entscheidung habe ich im Deutschlandfunk kommentiert.

Eurovision Song Contest: Abstimmung über Israels Teilnahme verschoben

Die Waffenruhe im Gazastreifen und die Rückkehr der Hamas-Geiseln haben auch Auswirkungen auf den Eurovision Song Contest, das größte Musikevent der Welt.

Den wollten im nächsten Mai in Wien mehrere europäische Sender boykottieren, falls Israel teilnimmt – wegen dessen Vorgehen im Gazastreifen. Um das zu verhindern, hatte der ESC-Veranstalter für November eine Sondersitzung angesetzt – die jetzt aber abgesagt.

Darüber habe ich im Deutschlandfunk berichtet.