Google haftet für selbst erstellte KI-Inhalte

Das hat das Landgericht München am vergangenen Freitag entschieden. Es geht um KI-generierte Zusammenfassungen von Nachrichtentexten. Die fallen nicht unter das Suchmaschinenprivileg, demzufolge Google nicht für die Inhalte von Links haftet. Da die KI-Zusammenfassungen aber als Eigenleistung durch Google erstellt wurden, ist das Unternehmen auch dafür verantwortlich, urteilten die Richter. Ich habe das kurz für den Deutschlandfunk zusammengefasst.

Deutschlandfunk findet keine KI in Casdorff-Kommentaren

Der Tagesspiegel-Autor Stephan-Andreas Casdorff hat Kommentare für die Zeitung mit KI erstellt. Das hat er gegenüber der Zeitung eingeräumt, habe ich gestern im Deutschlandfunk berichtet.

Casdorff kommentiert ab und an auch im Deutschlandfunk, zuletzt im März 2026. Gegenüber dem Sender hat er versichert, dass seine Meinungsbeiträge für das Programm nicht mit KI erstellt worden seien. Der Deutschlandfunk hat das mittlerweile geprüft und hat keine Anhaltspunkte für Betrug gefunden.

Tagesspiegel macht Betrug mit KI öffentlich

In der Medienbranche wird gerade diskutiert, wo und wie künstliche Intelligenz eingesetzt werden darf. Der Berliner Tagesspiegel hat am Wochenende einen Fall öffentlich gemacht, in dem KI intransparent eingesetzt wurde. Darüber habe ich im Deutschlandfunk berichtet.

Verleger und Sender fordern neue KI-Regeln

Presse und Rundfunk fordern faire Rahmenbedingungen für eine vielfältige Informations- und Medienlandschaft im Zeitalter künstlicher Intelligenz. Mit dabei ist der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV). Mit dessen Leiter Politik, Helmut Verdenhalven, habe ich im Deutschlandfunk darüber gesprochen.