Journalisten als Wegbereiter der Pressefreiheit

Über Jahrhunderte mussten Journalisten nicht nur für ihre Recherchen kämpfen, sondern auch für das Recht, sie zu veröffentlichen. Fast immer hatten sie dabei eine Haltung: dass Missstände öffentlich werden müssen. Ein lesenswerter Sammelband widmet sich jetzt bekannten und unbekannten Protagonisten.

Michael Haller und Walter Hömberg habenn ih nherausgegeben. Der Titel des Bandes ist ein Zitat: „Ich lass mir den Mund nicht verbieten!“ Untertitel: „Journalisten als Wegbereiter der Pressefreiheit und Demokratie“.

Ich hab das Buch in der Deutschlandfunk-Sendung „Andruck“ vorgestellt (Audio).

3 Gedanken zu „Journalisten als Wegbereiter der Pressefreiheit“

  1. Durch ihren heutigen Kommentar zu Ihrem Berufskollegen Tichy nehme ich Sie in Ihrem Tun als Gegner der Pressefreiheit wahr. Denn Andersmeinende sollte man, gerade zwangsgebührenfinanziert, fairer behandeln.

  2. Ähm. Auch Andersmeinende, die Sexismus unterstützen? Wie Sie ja gehört habe, sehe ich die Arbeit von Tichy als von der Pressefreiheit gedeckt, kritisiere aber seine Desinformation und den Sexismus, den er durchgehen lässt. Sind Sie für Desinformation und Sexismus?

    1. Aufgrund welches, Herrn Tichy persönlich zuzurechnenden, d.h von ihm geäußerten, Zitats erheben Sie Ihren „Sexismus“- Vorwurf?
      Ein augenscheinluch toleranteres Verständnis von Meinungsfreiheit (als Sie) zu haben als Unterstützung von Sexismus zu deuten, kann ich nicht nachvollziehen.

      —–
      Ich habe auch schon oft im früher von mir sehr geschätzten DLF Informationen vernommen, die ich imgrunde als „Desinformation“ bewerten würde. Da ist halt auch recht oft eine gewisse Interpretation des Veröffentlichten, und des dazu Ausgewählten und Ausgeblendeten nötig.

      Aber zu ihrer, eher rhetorischen, Frage: Natürlich kritisiere ich beides.
      Aber vermutlich schätzen Sie die Angemessenheit der Begriffe in konkreten Fällen oft anders als ich ein.
      Über die sachgerechte Definition der beiden häufig debattenverhindernd eingesetzten Schlagworte dürfte ich vielfach anderer Ansicht als Sie sein.
      Die Beschlusslage der Grünen, dass 100 % Frauenanteil auf deren Kandidatenlisten okay ist, ein Männeranteil von 51 % aber nicht, finde ich beispielsweise sexistisch. ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme zu