„Liest da niemand Korrektur?“ – Fehlerkultur im Nachrichtenjournalismus

Deutschlandfunk-Hörer Jörg Gehrke findet, dass der Sender seinen Qualitätsanspruch bei Nachrichten über den Nahostkonflikt nicht immer erfüllt. Die Hamas als „Widerstand in Gaza“ zu bezeichnen, sei falsch, kritisiert der Historiker und weist uns und andere Medien bei Twitter vehement auf solche Fehler hin. Die Hamas sei eine Terrororganisation und sollte auch so genannt werden.

Bei kaum einem Thema hagelt es so viel Kritik wie beim Nahostkonflikt. Damit müssen sich fast alle Nachrichtenmedien auseinandersetzen. „Ich fürchte, dass sich bei Journalisten Klischees über Israel verfestigt haben“, vermutet Jörg Gehrke.

Wie gehen wir beim Deutschlandfunk mit Kritik um? Warum kann es für Journalisten schwer sein, sich mit eigenen Fehlern zu beschäftigen? Und steckt hinter den Fehlern bei der Nahost-Berichterstattung vielleicht Antisemitismus?

Über diese Fragen diskutiert Jörg Gehrke in unserem Podcast „Nach Redaktionsschluss“ mit Annette Meisters aus der Dlf-Nachrichtenredaktion und Bettina Schmieding und mir aus der Dlf-Medienredaktion.

Ein Gedanke zu „„Liest da niemand Korrektur?“ – Fehlerkultur im Nachrichtenjournalismus“

  1. Großartiges Thema; manche Themen werden stiefmütterlich behandelt; manche Personengruppen auch; man findet dazu viele Beispiele in Medien mit geringerer Auflage; manchmal sind die Autoren überfordert, manchmal lassen sie sich zu wenig Zeit; nicht selten geschieht so etwas auch bei Behörden, wo ich bei der Polizei in https://www.presseportal.de/blaulicht grobe Schnitzer fand, die nicht durch Presserecht oder journalistischer Ethik abgedeckt sind.

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