Tutzinger Radiotage: Die neue Audio-Liebe

Mit den Tutzinger Radiotagen hat sich gestern auch noch „Was mit Medien“ bei Deutschlandfunk Nova beschäftigt. Die Tage wurden nämlich von einem Team namens „Junge Talente“ begleitet. Was sie über die Tagung berichtet haben, findet sich hier.

Und bei „Was mit Medien“ haben sie noch mal ausführlich über die drei Tage in Tutzing berichtet. Dabei werde ich anfangs auch zitiert – als „Die erste Meinung“. Nach einem Vortrag zum Thema Framing habe ich mich nämlich zur Rolle des Journalismus heute geäußert.

In Zeiten, in denen Politiker und Prominente mit empörenden Zitaten die Meinung der Öffentlichkeit steuern, müssen Journalisten gegenhalten. Wir brauchen mehr als Kurzmeldungen, die einfach nur die Aussagen von Politikern durchgeben, ohne sich weiter mit ihnen zu beschäftigen. So darf man zum Beispiel rassistische Beleidigungen nicht einfach wörtlich wiederholen, sondern muss sie auch so benennen, ohne das Narrativ einschleifen zu lassen. „Die Zeit des Weiterreichens ist vorbei.“

Ergänzend hatte Ann-Kathrin Büüsker, Redakteurin und Moderatorin beim Deutschlandfunk, gesagt: Wir müssen weg davon, immer nur zu melden, was jemand in der Politik sagen. Wir müssen stattdessen häufiger sagen, warum jemand etwas sagt.

Das schon mal vorab, demnächst werde ich dazu noch etwas ausführlicher schreiben.

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